Warum es VIGOWORLD gibt

Ich habe mal ausgerechnet, wie viel Geld ich für Dinge ausgegeben habe, die im Netz großartig aussahen und in der Küchenschublade endeten.

Der Schäler, der nach dreimal Benutzen stumpf war. Die Rückenstütze, die nach zwei Tagen im Schrank verschwand.

Es war ein dreistelliger Betrag pro Jahr – und ich kenne niemanden, dem es anders geht.

Dabei fehlt es nicht an guten Produkten. Gerade kleine, unbekannte Hersteller bauen hervorragende Sachen. Sie stehen nur direkt neben dreißig Sperrmüll-Kandidaten, und von außen sieht man den Unterschied nicht. Wer am lautesten verspricht, wird am besten gefunden.

Also machen wir die Arbeit, die sonst beim Kunden landet: bestellen, benutzen, aussortieren. Wochenlang, im echten Alltag. Und wenn wir an unsere Grenzen kommen – bei Materialien, bei allem, was den Körper betrifft – holen wir jemanden dazu, der mehr davon versteht als wir.

Rund 400 Produkte haben wir uns im letzten Jahr angesehen. Sechs sind übrig geblieben. Der Rest hat sein Versprechen nicht gehalten – manches war mittelmäßig, einiges schlicht Schrott.

Was bei uns im Shop steht, benutzen wir selbst. Nichts kommt ins Sortiment, das wir nicht auch Freunden empfehlen würden.

Deshalb ist unser Sortiment klein. Und deshalb bleibt es klein.

Horst Vigoleis, Gründer